Regeln für unsere Motorrad-Ausfahrten

– Regeln für unsere Motorrad-Ausfahrten –

Gleich mal vorab und ganz wichtig:

Sendet eure Teilnahmebestätigung bitte bis spätestens 3 Tage VOR dem jeweiligen RUN per Mail an info@lesapaches.de!

Wir müssen abschätzen können, mit wieviel Bikes wir rechnen dürfen. Auf Facebook usw. kann man zwar auch „teilnehmen“, aber wir planen ausschließlich anhand der Mails. Bestätigungen zurück per Mail gibt’s aber nicht immer, nur bei sehr großen Ausfahrten.

Wer bei unseren Apachen Rides mitfährt, tut dies auf eigene Gefahr und eigenes Risiko. Eine Haftung für jedwedes Risiko ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Wichtig: Wir gehen davon aus, dass eure Motorräder den Vorschriften der StVZO entsprechen. Und ganz klar, wir halten uns bei unseren Rides an die Regeln der Straßenverkehrsordnung!

Um unsere „Apachen-Runs“ unkompliziert und sicher zu machen, mögen ALLE Mitfahrer, nicht nur Fahr-Anfänger oder Gruppenneulinge, diese Regeln beachten, weil das Fahren in der Gruppe deutlich anspruchsvoller ist, als alleine oder zu zweit zu fahren.

Vor Antritt der Fahrt:

Wir treffen uns eigentlich immer eine gewisse Zeit vor der Abfahrt, um noch einen Kaffee zu trinken, für Benzingespräche und auch, um nochmal auf diese Regeln hinzuweisen.

Dein Bike ist voll getankt und in technisch einwandfreiem Zustand.

Fahrer mit Bikes deren Reichweite unter 150 KM liegt, sollten dies dem Road-Captain mitteilen. Der erste Tank-Stopp richtet sich logischerweise nach der geringsten Reichweite – meist kleine Sportster-Tanks 😉

Der Road-Captain erzählt euch von der geplanten Strecke mit Tank- und Zwischenstopps, benennt die „Sicherheitsfahrer“ und das Schlussfahrzeug. Jeder Teilnehmer sollte die Strecke zumindest soweit kennen, dass er/sie notfalls auch alleine zum nächsten verabredeten Treffpunkt fahren könnte.

Bei Autobahnfahrt besprechen wir vorher die Maximal-Geschwindigkeit. Aber die liegt meist bei etwa 120/130 km/h.

Start – Fahrreihenfolge:

Anfänger, weniger Geübte oder gemächlicher Fahrende fahren am ENDE der Gruppe.

So können sie sich sicherer beteiligen – und gut zu wissen, die voraus gefahrene Gruppe fährt auf den geraden Streckenabschnitten oder in Ortschaften wieder so langsam, dass alle zusammen kommen. Hinter dem letzten Fahrer haben wir einen Schlussfahrer, der die geplante Strecke kennt und der – wenn notwendig – die Langsameren an die Gruppe immer wieder heranführt.

Sicherheitsplus durch versetztes Fahren:

Um die Gruppe geschlossen zu halten und dennoch ausreichend Sicherheitsabstand zu haben, wird versetzt gefahren:

Erste Maschine (Road-Captain) fährt links nahe dem Mittelstreifen, zweites Bike fährt rechts zum Fahrbahnrand, die dritte Maschine dann wieder zum Mittelstreifen hin, usw.

So kann geschlossen gefahren werden und die Gruppe zieht sich nicht so weit auseinander. Diese Fahranordnung wird auch dann eingehalten, wenn sich die Gruppe aufgrund höherer Reisegeschwindigkeit etwas auseinander zieht. Du solltest also in der Lage sein, leichte Kurven sowohl außen, als auch innen fahren zu können.

Außer den „Sicherheitsfahrern“ überholen wir uns nicht gegenseitig!

Auf kurvigen Strecken in unseren nahen Mittelgebirgen fahren wir besser hintereinander. Auf den langen Geraden dann bitte wieder versetzt aufschließen. Wenn wir ein „Block“ sind, dann drängeln sich auch keine Autos zwischen uns.

Anhalten an Ampeln und Kreuzungen:

die Motorräder schließen in Zweierreihen auf, sodass die ganze Gruppe möglichst innerhalb einer Ampelphase durchfahren kann.

Um Rempeleien und Stürze zu vermeiden, fahren die Bikes dann in derselben Reihenfolge nacheinander los, wie sie nacheinander angehalten haben. Also immer schön die Spur und Position halten!

Verhalten bei Überholmanövern:

Der Road-Captain versucht das Überholen zu vermeiden. Falls doch mal überholt wird, dann achtet er darauf, dass auf der Straße nach vorne ausreichend Platz bleibt, damit möglichst viele Maschinen mitziehen können.

Der Road-Captain gibt nach seinem Überholvorgang Hand- oder Blinkzeichen (links), damit die Nachfolgenden wissen, dass kein Fahrzeug entgegenkommt und sie aufschließen können, auch wenn sie selbst die Strecke nicht mehr ausreichend einsehen können.

Das sollten auch die anderen nach dem Überholen den jeweiligen Nachfolgern signalisieren.

Bitte auch blinken, wenn nur Fahrrädern oder parkenden Autos ausgewichen wird!

Grundsätzlich gilt:

Niemand sollte sich zum Überholen gezwungen fühlen, jeder überholt auf eigene Verantwortung und nur dann, wenn es mit den eigenen Fahr-Fähigkeiten vereinbar ist!

Wie eingangs schon erwähnt, fährt jeder auf eigene Verantwortung!

Es ist selbstverständlich, dass jeder selbst auf die Strecke achten muss. Sollte die Gruppe versehentlich Verkehrsregeln missachten, so trifft jeden die Verantwortung für sein eigenes Verhalten und es ist nicht dem Road-Captain anzulasten.

Niemand sollte sich gedrängt fühlen, für seine Verhältnisse zu schnell oder waghalsig zu fahren oder so zu überholen.

„Sicherheitsfahrer“ und das Schlussfahrzeug:

Bei Gruppenfahrten werden neben dem Road-Captain auch ein Schlussfahrzeug und ggf. „Sicherheitsfahrer“ bestimmt. Diese Fahrer kennen auch die Fahrtstrecke, sodass diese auch ohne Road-Captain, eventuell versprengte Fahrer einsammeln und zur Gruppe zurü ck bringen kö nnen. Oder bei Pannen etc. helfen können.

–– So! ––

Ein Haufen Regeln…
aber das macht es uns und euch leichter, entspannt zu fahren
um gut und sicher beim Apachen-Ziel anzukommen.

Les Apaches de Francfort wünschen euch bei unseren gemeinsamen RUNs viel Spaß!

Absender und Urheber:
Les Apaches de Francfort
Update: Frankfurt im April 2021