INTERMOT Köln 2016

intermot52 Lange stand es fest und nun war es endlich soweit…

Wir starteten unsere nächste Reise. Voller Vorfreude ging es diesmal zur INTERMOT Motorradmesse, die traditionell in Köln vom 05. – 09.10.2016 stattfand.

Die Anreisezeit plauderten wir gekonnt beiseite und so ging es, nach der Ankunft, direkt in Richtung Messe. Nun ja direkt bedeutete in unserem Fall, der Hintereingang mit dem wir zielsicher die Taschenkontrolle umgingen. Es war letztlich geschafft und so stürtzen wir uns in die Hallen.

Um das ´Wir´vorab noch zu erklären, dahinter stecken Kati, Tim, Todde, Martin und vor Ort wartete der Basti noch auf uns. Basti ist für Bell mit Ihren fantastischen Helmen auf der Messe im Einsatz!

Todde war besonders gespannt auf den Bereich „INTERMOT customized“. Hier erwarteten uns sehr hochwertige Bike-Umbauten. In den Gängen der Halle 10 waren Stände einiger namhafter Customizer zu finden, wenn gleich man die Customizer selbst nicht antraf. Vielleicht haben wir sie auch einfach nur verpasst….. Von der Stilrichtung der Umbauten überwogen seiner Beobachtung nach die Café-Racer, dicht gefolgt von einigen sehr guten Scrambler-Umbauten. Natürlich gab es auch Chopper und Bobber, aber es war doch sehr deutlich zu sehen, welcher Stil derzeit am angesagtesten ist.

Wir konnten unsere Augen kaum von den Bikes lassen. Beeindruckend ist immer die Detailverliebtheit mancher Bikebauer, die selbst die kleinste Schraube gekonnt verschönern, Kabel verschwinden und mit verblüffenden Lackierungen die besonderen Stücke in neuem Glanz erscheinen lassen. Von verchromten Springergabeln, individuellen Scheinwerfern aber auch Umbauten von den bekannten Grössen der Branche konnte man alles in Halle 10 entdecken.

Zum bestaunen gab es allerdings auch die komplette Bikehorde der Sultans of Sprint und die Boliden der Sprintserie „Essenza“. In Köln fanden die Rennen der Speedboliden ihren Höhepunkt und das Ende der diesjährigen Saison. Alle Customizer beider Rennserien fanden sich auf der Intermot ebenfalls ein. Kati durfte mit ihrer Kamera die Vorbereitungen und das Rennen selbst begleiten und machte dabei wirklich beeindruckende Bilder. Ihrem Eindruck nach war die Stimmung an diesem kalten sonnigen Rennsonntag sehr besonders. Die Fahrer liessen die Motoren aufheulen, Burnouts brachten die Reifen auf die nötige Temperatur und letztlich gab es spannende Rennen zu sehen.

Weiter ging es in die anderen Hallen.

Hier fanden sich vor allem die grossen Hersteller wieder. Mit Motorrädern aller Klassen zeigten Sie, was uns in Zukunft auf dem Markt erwartet. Von E-Bikes, Helmen aller Art bis zum passenden Kleidungsstück alles ließ sich anschauen und das eine oder andere auch abschauen.

Wir hatten eine gute Zeit auf der Intermot. Viele innovative Neuigkeiten und beeindruckende Bikes fanden wir in den Hallen. Man sollte die Gelegenheit unbedingt auch nutzen die entsprechenden Bikebauer anzusprechen. Wer die Messe bisher noch nicht besucht hat, sollte die nächste Möglichkeit unbedingt nutzen.

Danke an die Crew für ein tolles Wochenende und einer Menge Spaß!

 

Photocredits by Kati Dalek & Martin Ohnesorge

 

P.S.

Einzigste Ausnahme bildeten auf der Intermot die „Fressstände“. Mal abgesehen davon, dass ein 0,2er Kölsch nicht fast 4 EURO kosten darf, waren am Samstag lange Schlangen an jedem Fressstand, die nicht unbedingt dazu einluden, für eine Currywurst  mit’m Kölsch für teure Euros anzustehen.

Fazit aus unserer Sicht: „Wir würden wieder hinfahren, aber sichersstellen, dass wir vorher was gegessen und getrunken habe!“ 🙂